
Mitglied des Verbandes Schweizerischer Antiquare und Kunsthändler.
Darf ich mich vorstellen?
Meine Liebe zu Antiquitäten prägte schon meine Kindheit. 1978 wagte ich den beruflichen Einstieg in die faszinierende Welt der Objekte vergangener Jahrhunderte und Jahrzehnte. Die Miete eines Raumes in der fünften Etage eines Geschäftshauses legte die Bezeichnung "Bel Etage" nahe. Mit der Teilnahme an Antiquitätenmessen baute ich einen treuen Kundenkreis auf. Bald wechselte ich von der Etage in ein "richtiges" Ladengeschäft. Das Logo blieb bestehen.
Ein befreundeter Künstler und Kunstlehrer war mir von Anfang an ein wichtiger Ratgeber und Begleiter. Er führte mich ein in das damals hier noch wenig bekannte Gebiet amerikanischer Quilts, insbesondere der amischen. Studien- und Einkaufsreisen in verschiedene Staaten der USA, Kontakte mit Landsleuten und Historikern brachten vertiefte Kenntnisse in fachlicher und sozio-historischer Hinsicht. Dabei stiess ich auch auf die übrigen Gebiete der Volkskunst der Neuen Welt: Decoys (Lockvögel), Wetterfahnen, Spielbretter, usw. Mit den Jahren wurden Decoys zu meiner bevorzugten Aktivität. Die dazu sehr zahlreich vorhandene Literatur ist eine unschätzbare Schulungsquelle.
Daneben liess ich auch die Volkskunst anderer Länder, besonders der Schweiz, nicht ausser acht. Bemalten Objekten und Möbeln aus alpenländischem Brauchtum gilt meine besondere Liebe. Anderseits aber entdeckte ich anlässlich einer Reise nach Südamerika auch die quellenhafte Aussagekraft der Gebrauchsgegenstände (Keramiken) indianischer Stämme.
Nach 26 Jahren empfand ich den Wunsch, die ständige Präsenz in einem Ladengeschäft durch eine flexiblere Art des Handels zu ersetzen. Nach einer Schlankheitskur meines Inventars richtete ich in unserem Hause einen kleinen, aber feinen Raum als Galerie ein, in der auf telefonische Vereinbarung jederzeit mein Angebot, das immer wieder ergänzt wird, besichtigt werden kann. Ein Kaufzwang hat bei mir nie bestanden. Ein Parkplatz ist vorhanden.